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Seminar Nr. 2037

Köln, 08.05.2019
9.30 - 17.00 Uhr

Steigenberger Hotel Köln
Habsburgerring 9 - 13

Telefon: 0221-228-1717
Fax: 0221-228-1111

Schriftlich bei MWV per E-Mail, Fax oder Brief.

Bitte kreuzen Sie das Seminar an, an dem Sie teilnehmen möchten:

Seminar 2037:
Köln, 08.05.2019
390,- € zzgl. MwSt.
incl. Seminarunterlagen, Teilnahmezertifikat, Verpflegung

Die Zimmerreservierung nehmen Sie bitte selbst unter dem Stichwort „MWV“ vor. Bitte beachten Sie, dass Zimmerbuchungen nur zeitlich befristet und im Rahmen der verfügbaren Kontingente möglich sind.

Übernachtung inkl. Frühstück:
Köln 125,- €

HypoVereinsbank
Konto: 50 439 666
BLZ: 700 202 70
IBAN: DE21700202700050439666
BIC: HYVEDEMMXXX

Deckung und Regress in der KH-Versicherung

Aktuelle Probleme und neueste Rechtsprechung

Dr. Ulf Breideneichen
Gothaer Allgemeine Versicherung AG, Kompetenzcenter Schaden, Leiter Sach-Schaden
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Versicherungsrecht

Prof. Dr. Karl Maier
TH Köln, Institut für Versicherungswesen,
Herausgeber des AKB-Kommentars Stiefel/Maier, C. H. Beck
Mitautor Harbauer Rechtsschutzversicherung ARB-Kommentar, C. H. Beck

  • Die KH–Versicherung hat durch die neue Rechtsprechung des BGH zum Begriff des Gebrauchs (BGH IV ZR 120/05), insbesondere aber durch die VVG–Reform einschneidende Veränderungen erfahren. Zum einen hat der BGH die Trennungslinie zwischen KH–Versicherung und PHV neu gezogen. Immer wieder stellt sich die Frage, wer Halter des Fahrzeugs ist. Mehrere Gerichtsentscheidungen behandeln das Problem, ob eine Eintrittspflicht des Kfz–Haftpflichtversicherers deswegen nicht besteht, weil es sich um eine beförderte Sache handelt bzw. ob doch Versicherungsschutz besteht, weil eine Fahrt vorliegt, die der Personenbeförderung dient.
  • Die VVG-Reform und die sich daraus ergebenden Änderungen vor allem im Bereich der Obliegenheit hatten zahlreiche Auswirkungen auch auf die KH-Versicherung. So hat der BGH (IV ZR 225/10) die Möglichkeit einer Kürzung auf Null bei einem grob fahrlässigen Verstoß gegen die Trunkenheitsklausel (für den Normalfall) bejaht. Außerdem ergeben sich Kausalitätsfragen im Zusammenhang mit der Unfallflucht bzw. ob der VN in diesem Fall arglistig handelt.
  • Schwerpunktmäßig wird der Regress des KH-Versicherers beleuchtet. Neben den rechtlichen Grundlagen bietet das Seminar praktische Hilfen zu klassischen Regresskonstellationen und setzt sich mit regelmäßig wiederkehrenden Einwendungen der Regressschuldner auseinander.
  • Die Fahrerschutzversicherung nach den Regeln der gesetzlichen Haftpflichtversicherung ist ein immer stärker aufkommender Versicherungszweig – hier sollen die wesentlichen Grundzüge dieses Produkts besprochen werden.
Mitarbeiter aus den Abteilungen KH-Schaden und KH-Betrieb; Mitarbeiter bei Sozialversicherungsträgern; Rechtsanwälte; Versicherungsmakler; Sachverständigenbüros.
RAe: § 15 FAO 6 Stunden; Makler/Versicherer: 6 Stunden Bildungszeit

§15
FAO
Dieses Seminar erfüllt § 15 FAO für:
  • Fachanwalt Versicherungsrecht
  • Fachanwalt Verkehrsrecht

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